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Produkt

TERRASSENANBAU

Val d’Hérens

Da es schon immer schwierig war, die steilsten Hänge zu bearbeiten, entwickelten unsere Vorfahren sie, indem sie horizontale Terrassen bauten, die von kleinen Steinmauern gestützt wurden.

Diese Methode verhindert Erosion und das Abrutschen von gutem Boden nach unten und sorgt gleichzeitig für eine bessere Versickerung von Regenwasser in den Boden.

Diese flachen, oft nach Süden ausgerichteten Flächen ermöglichten den Anbau von Getreide (Weizen, Roggen ...) für mehrere hundert Jahre bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts und der industriellen Revolution.

Seitdem sind diese Flächen mit Gras bewachsen und haben sich zu Heuwiesen von außergewöhnlicher Qualität und Vielfalt entwickelt.

Diese Wiesen sind wegen der schwierigen Zugänglichkeit, der Enge der Grundstücke und der zahlreichen Hindernisse für landwirtschaftliche Maschinen sehr schwierig zu bewirtschaften. Sie werden auch als Weideflächen in den weniger zugänglichen Sektoren genutzt.

Diese titanische Arbeit zeigt, inwieweit sich die Landwirte ihrer Rolle als "Landschaftsgärtner" bewusst sind, indem sie die Etablierung von Sträuchern einschränken. Sie beteiligen sich an der Erhaltung einer offenen und abwechslungsreichen Landschaft.
 
Marie : Wir befinden uns auf den Höhen des Weilers Lannaz, wo die Landschaft mit ihren geformten Terrassen den Anbau von Getreide und damit die Ernährung unserer Vorfahren ermöglichte

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